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Colomboscope und Blue Resources Trust

26.02.2019 - Artikel

Im Rahmen des Kunstfestivals „Colomboscope“ hat die deutsche Botschaft in Kooperation mit Blue Resources Trust verschiedene Projekte finanziert und unterstützt, die sich mit dem maritimen Raum und den Folgen des Klimawandels sowie fortschreitender Umweltverschmutzung beschäftigen – passend zum diesjährigen Festivalmotto „Sea Change“.

Dr. Wijerathne Bohingamuwa bei seinem Vortrag zur maritimen Geschichte Sri Lankas
Sitzende mit dem Rücken zum Betrachter, die eine Vorlesung verfolgen© Colomboscope

 In unterschiedlichen Vorträgen wurde sich unter anderem mit der Entwicklung von Korallenriffen und Manta-Rochen in Sri Lanka sowie dem Einfluss der maritimen Lage auf die kulturelle Entwicklung des Landes beschäftigt. Beim morgendlichen „Beach Cleanup“ trafen sich zahlreiche Teilnehmer am Dehiwala-Strand im Süden Colombos, um innerhalb von drei Stunden ungefähr einen Kilometer Sand vom Müll zu befreien – und ihn, getrennt in recycelbar und nicht-recycelbar – an die örtliche Müllentsorgungsbehörde zu übergeben.

Künstler Søren Dahlgaard nutzte die Gelegenheit, um am Strand von Dehiwala seine Skulptur „Floating Island“ zu präsentieren, mit welcher er ein Licht auf die Folgen des Klimawandels wirft, welche für kleine Inseln besonders drastisch ausfallen. Er gab außerdem einen Einblick in die Hintergründe seines Werks und die Botschaft, welche er über die Skulptur transportieren möchte.

In einem offenen „Youth Forum“, welches an den Vortrag über die Korallenriffe angeknüpft war, konnten sich Teilnehmer des Festivals über ihre aktuellen Projekte austauschen und miteinander vernetzen. Susanne Kriemann, Professorin an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) sprach dort über ihren künstlerischen Ansatz, um auf die Umweltverschmutzung der Mangroven durch Plastik aufmerksam zu machen, Studierende der HfG präsentierten Gegenstände, die sie zuvor beim „Beach Cleanup“ gesammelt hatten und in spätere Kunstprojekte integrieren möchten.

Als Teil des regulären Festivalbetriebs konnte durch die Unterstützung der deutschen Botschaft die Dokumentation „Prospecting Ocean“ des Künstlers Armin Linke über den gesamten, ca. einwöchigen Zeitraum gezeigt werden.

Die Mittel für die Finanzierung der Veranstaltungen stammen aus dem Klimafond des Auswärtigen Amtes.

Wir danken allen Organisatoren, Künstlern und Teilnehmern, die sich in die verschiedenen Formate eingebracht haben und freuen uns sehr auf die nächste Ausgabe von Colomboscope.

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